Das ist mein Internet! – Atlas verfolgt über den Globus

Unter dem Namen #meinInternet poste ich von Zeit zu Zeit Tipps, wie man der Fremdbeherrschung im Internet zumindest kleine Riegel vorschiebt.

Atlas ist ein neuer Werbedienst von Facebook, der User im gesamten Netz erkennen und deren Verhalten protokollieren kann. Aus den Daten steuert er, was künftig beim Online-Surfen auf dem Bildschirm angezeigt wird und kann sogar auswerten, was online oder in Geschäften eingekauft wird.

Es reicht, wenn der Nutzer nur einmal auf einem stationären oder mobilen Gerät bei Facebook (oder auch anderen Social Media-Diensten) eingeloggt war. Jede Website, auf der sich Atlas einschleicht, wird somit zum Spion für Facebook. Dies funktioniert z.B. über ein Werbebanner, das über Atlas verlinkt wird. Ähnlich funktioniert auch seit Jahren DoubeClick: diese Tracking Cookies beobachten, was man wo kauft, wohin man surft, worauf man klickt. Aber auch andere Dienste, die im Hintergrund der Webseite ablaufen dienen zum Identifizieren und Auswerten des Nutzerverhaltens.

Aber man kann sich wehren, sich das Internet zurückerobern…

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Jugendschutz als Mißverständnis – JMStV

Vor 4 Jahren war der JMStV (Jugendmedienschutz-Staatsvertrag) krachend am Widerstand des Landtags in NRW gescheitert. Die Jugendschützer wollten das Internet überwachen, so als sei es ein Film zum Ausleihen: Alterfreigabe ab xx Jahre. Von damals hat man offensichtlich nicht viel gelernt. Denn der neue Entwurf geht weiter davon aus, dass das Internet statisch ist und bezieht die Inhaltsangebote des Social Web und die Kultur des Web 2.0 nicht mit ein, so die Kritiker. Wie soll denn etwa Twitter oder Facebook eingestuft werden?


(Anmerkungen in der Timeline des Players möglich)

Mehr dazu am Samstag, 20.12. ab 12 Uhr in WDR5: Töne, Texte Bilder

PS: Dieses Inhalteangebot hat die Altersfreigabe u60.

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Ruhrgebiet soll Selbstständig werden

Mehr als ein Viertel der Menschen in Nordrhein-Westfalen kann sich vorstellen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen. Das ist das Ergebnis einer  repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums bei mehr als 1.000 Befragten in NRW durchgeführt hat.

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This is not Detroit

How love could be.

Diese rote Leuchtschrift hing fast das ganze Jahr am Förderturm des Bochumer Bergbaumuseums.

Foto der Gewinner Off Award
10. BO Marketing-Award
Foto: martinsteffen.com

Das Projekt „This is not Detroit“ hat in diesem Jahr einen dafür neu erschaffenen „Off-Award“ des Bochumer Marketing-Clubs erhalten – stellvertretend Katja Aßmann, Olaf Kröck und Sabine Reich für das Projekt. Der Marketing-Club zeichnet damit das besondere Engagement des Projekts aus: ein vermeintlich negatives besetztes Thema, wie die Schließung des Bochumer Opelwerks, habe das Projekt mit kreativen und künstlerischen Mitteln etwas entgegen gesetzt und damit eine Chance für die Stadt dargestellt. Damit wurde innerhalb der Stadt und darüber hinaus eine positive Marke für Bochum geschaffen, die neben dem künstlerischen auch einen nicht zu unterschätzenden Wirkungswert habe, so der Club in seiner Begründung. This is not Detroit weiterlesen