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10 Tipps für die Audioaufnahme: Interview per Smartphone

Eine hochwertige Audioaufnahme lässt sich heutzutage mit fast jedem guten Smartphone machen. Man kann dies auch für Interviews nutzen, wo sich beide Partner gar nicht selbst begegnen: im Telefoninterview aus der Ferne. Doch dazu muss man ein paar Dinge beachten. 10 Dinge und dann noch etwas. Das habe ich hier im Überblick zusammen gefasst.

Die Interviewfragen kommen per Telefon (oder auch Skype etc). Aufgenommen wird jedoch nicht beim Reporter oder Sender, sondern auf der Seite des Experten/Interviewten.  Dazu wird ein hochwertiges Smartphone der Top-Klasse verwendet, weil dort hochwertige Mikrofone eingebaut sind. Das darf auch ruhig ein älteres Gerät sein. Wichtig ist: mit nur wenig Abstand in Richtung des Mikrofons (unten am Smartphone) zu sprechen.

Es kann auch ein fremdes/privates Gerät sein. Wenn sie es mit einem WLAN verbinden oder die Aufnahme später z.B. auf einen Computer kopieren entstehen keine Mobilfunk-Kosten.

Hier die schnelle Übersicht in 10 Schritten:

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Kampf gegen Post-Fake-News – mehr Authentizität im Journalismus

Die #Oneshot Video Reportage habe ich vor gut 5 Jahren entwickelt. Ich wollte die Produktion von Nachrichten-Videos für das Web radikal vereinfachen und schnell machen. Kamera an, das Thema als Reportage an einem Ort vorstellen, ein bis zwei Interviews einbauen, fertig und upload ins Web. 15 Minuten nach Drehbeginn ist der Beitrag online. Diese Produktionsmethode hat aber noch einen ganz anderen Vorteil: Sie verleiht der Geschichte eine unschlagbare Authentizität. Bilder werden nicht zusammen geschnitten. Alles ist quasi-live vor Ort.

Post-Fake-News

Wir kommen in eine Post-Fake-News Phase. Damit meine ich: Nutzer und Öffentlichkeit können auch bei genauer Prüfung nicht mehr unterscheiden, ob es sich um echte Nachrichten handelt.  Oder ob sie Aussagen von gesellschaftlichen Vertrauensankern wie Präsidenten, Amtsträger oder moralische Autoritäten glauben können. Denn die Technik erlaubt es nun, diese Aussagen künftig in Wort, Sprache und Bild in beliebiger Weise zu verändern. Die Rezipienten sind ohne Chance dies zu enttarnen. Das ist ein radikaler Umbruch der Vertrauenskultur der öffentlichen Debatte. Dieses einfache Beispiel verdeutlicht das Problem: Kampf gegen Post-Fake-News – mehr Authentizität im Journalismus weiterlesen

oneshot – schnelles Video im Lokaljournalismus

Ja, zugegeben. News-Videos, die nach der Oneshot-Methode gedreht werden, haben nicht immer die optimale Produktionsqualität. Damit nicht genug: In meinen Oneshot-Schulungen für Nachrichtenvideos gebe ich mich sogar mit „ausreichend“ zufrieden. Das bedeutet aber keinesfalls Viertklassigkeit, sondern englisch „good enough“. Oneshot-Video-Reportagen sind good enough. Sie lassen sich in 15 Minuten erstellen – vom Drehbeginn bis zum Upload. Garantiert.

Mit ‚Oneshot‘ bezeichne ich journalistische Nachrichten-Videos für das Web. Sie bestehen aus nur einem Dreh (Take), werden live vertont und sind extrem schnell und unkompliziert auf jedem Smartphone zu erstellen.

Was vor 3 Jahren eine Idee zur beschleunigten Produktion war, hat sich zum erprobten Konzept für die Transition im Lokaljournalismus  entwickelt. Jeder kann diese Produktionsmethode mit dem Smartphone lernen – in wenigen Tagen. Das hat sich in zahlreichen Seminaren in der ganzen Welt bestätigt. Mit ganz unterschiedlichen Gruppen, mit Jugendlichen, mit Hobbyberichterstattern, mit Vollblut-Journalisten. Zum Beispiel im Medienhaus Lensing, das sich mit seinen vier Zeitungen auf Lokaljournalimus konzentriert, wie kaum ein anderes Haus. Die größte Zeitung heißt Ruhr Nachrichten. Wie funktionieren Oneshot-Videos?

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Kommentiertes Beispiel eines Oneshot Videos für die Lokalzeitung

Zwei Wochen durfte ich Redakteure (und natürlich -innen) der Ruhr Nachrichten, der Halterner, Dorstener und Münsterland Zeitung auf dem Weg begleiten, künftig Videos zu produzieren. Unter den mehr als 30 Journalisten waren Mitglieder der Chefredaktion, Lokalchefs sowie andere Redakteure. Diese werden intern als Transformatoren bezeichnet – sie sollen das Medienhaus Lensing auf den Weg in eine multimediale Zukunft begleiten sollen: Medien-Transformation oder englisch Media-Transition.

Der Verlag hatte sich für die von mir entwickelte #Oneshot Produktionsmethode entschieden (s.u.), die alle Teilnehmer jeweils in nur 2 Tagen in einem Intensivseminar erlernt haben. Oneshot Reportagen werden in einem Take gedreht und entstehen in nur ca. 15 Minuten Produktionszeit. Hier ein Beispiel einer Geschichte (über die Neueinkleidung bei der Polizei NRW) die unmittelbar nach dem Seminar entstanden ist. Es gibt eine klassische Online-/Blattgeschichte und zusätzlich ist weiter unten auf der Seite ein Video eingebunden.

Ich veröffentliche hier exklusiv eine Beitragsanalyse aus professioneller Sicht, wie ich sie für eine Supervision oder ein Online-Learning Modul anfertigen würde oder sie in ähnlicher Form  im Seminar mündlich formuliere. Das entspricht meinem Lehrkonzept von „learning on the job“. Kommentiertes Beispiel eines Oneshot Videos für die Lokalzeitung weiterlesen

mobiler Journalismus mit dem Smartphone auf MoJoCon

In diesen Tagen mache ich mich auf nach Galway in Irland, wo in diesem Jahr die MoJoCon stattfindet. Es nicht nicht nur eine Konferenz für alles rund um mobilen Journalismus, sondern viel mehr das aktuelle Woodstock der Tech-Freaks der Branche.  Warum sich Journalisten mit mobilem Journalismus beschäftigen sollten, erklärt Mark Egan (@markeganvideo) in seinem Video:

See you in Galway at #MoJoCon!

My tweets in English about #MoJoCon @MoJonalist

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Journalist Heatmap for MoJo, 360 and VR

I have started a map of all VR, AR and MoJo journalism pioneers worldwide. Everybody of the community can put him/herself on the map where they live or work. Please be invited to mark your spot.

Ich habe eine Übersichtskarte für innovativen Journalismus gestartet, auf die sich jede/r eintragen kann, mit seiner Heim- oder Arbeits-Adresse. Bitte reserviert Euch Euren Platz.

The link for the journalist heatmap is at the end of the article. Journalist Heatmap for MoJo, 360 and VR weiterlesen

Sound is paramount – Audio for Mojo

Audio is often an uncherished child of videomakers – so it is for #Mojo mobile journalists. Usually it is because most of their gear doesn’t have much option to manipulate or optimise the settings. But let’s talk openly – more often they don’t care much about. And although they tend to spend quite a lot of money for their newest iPhone or DSLR with big rigs, the microphones (if they spend money for that) seem to be rather „on the small side“.  They buy a cheap €50 Lavelier mic or a top-mounted Shot-Gun-type mic with a flash-shoe and aim from a distance at their object. To be honest  – that’s nonsense.

I made some visualisation of equipment performances. And there are some surprising results. Sound is paramount – Audio for Mojo weiterlesen

Wünsch Dir was – 360° Journalismus

Dieses Jahr hatte viele überraschende Wendungen. Nicht alle davon waren positiv.

Das können sicher viele über das Jahr 2016 sagen. Für mich hat das Jahr viele neue Erfahrungen und Herausforderungen mit sich gebracht. Und neue Perspektiven für 2017.

Und es gibt eine neue, vielversprechende Ausdrucksform für Journalismus, die viel für die Zukunft an Chancen bietet:
der 360° Journalismus.
Vielleicht habt ihr Spaß daran, Euch meine Reportage zu Weihnachten aus dem echten Ruhrpott anzuschauen: Wünsch Dir was – 360° Journalismus weiterlesen

Über die Zukunft im Journalismus – Chance auf einen Job

Der Autor und umtriebige  Social-Media Live-Talker Gunnar Sohn hat mich für das Branchenblatt „Journalist“ zur Zukunft im Journalismus im Journalismus befragt. Und – überraschenderweise sind sie für einige Journalisten, auch für manche Berufseinsteiger – gar nicht so schlecht. Man muss im Job nur beweglich bleiben.

Hier meine Antworten: Über die Zukunft im Journalismus – Chance auf einen Job weiterlesen

Anchor: Radio Umfrage per Internet

Wie sammelt man O-Töne ein oder führt Interviews mit Menschen, die anderen Orten sitzen? Das ist ein Problem, das man mit einer App lösen kann: Anchor heißt die App, die bislang nur in englisch erschienen ist. Ideal für Radio Journalisten und Podcastproduzenten.

Mit dem Smartphone kann der Autor einen Audiobeitrag von max. 2 Minuten einsprechen und veröffentlichen. Diese Aufnahme kann geteilt und von jedermann abgehört werden. Der Clou ist aber, dass jeder Appnutzer darauf mit einer Audio-Aufnahme antworten kann – und dies in voller Qualität, die das eingebaute Mikrofon des Smartphones zulässt. Und die ist durchweg Radio-tauglich. Anchor: Radio Umfrage per Internet weiterlesen