Schlagwort-Archive: Storytelling

Meine Tipps für #Oneshot Produktionen

#Oneshot Video Reportagen sind beim Aufnehmen sehr komplex. Da die gesamte Produktion incl. der Vertonung in einem Schritt gemacht wird, müssen viele Dinge gleichzeitig beachtet werden. Das sind schnell 10 oder sogar 15 verschiedene Aufgaben gleichzeitig, die der/die Reporter/in beachten muss. Hier meine Tipps, um damit souverän umzugehen. Meine Tipps für #Oneshot Produktionen weiterlesen

Kommentiertes Beispiel eines Oneshot Videos für die Lokalzeitung

Zwei Wochen durfte ich Redakteure (und natürlich -innen) der Ruhr Nachrichten, der Halterner, Dorstener und Münsterland Zeitung auf dem Weg begleiten, künftig Videos zu produzieren. Unter den mehr als 30 Journalisten waren Mitglieder der Chefredaktion, Lokalchefs sowie andere Redakteure. Diese werden intern als Transformatoren bezeichnet – sie sollen das Medienhaus Lensing auf den Weg in eine multimediale Zukunft begleiten sollen: Medien-Transformation oder englisch Media-Transition.

Der Verlag hatte sich für die von mir entwickelte #Oneshot Produktionsmethode entschieden (s.u.), die alle Teilnehmer jeweils in nur 2 Tagen in einem Intensivseminar erlernt haben. Oneshot Reportagen werden in einem Take gedreht und entstehen in nur ca. 15 Minuten Produktionszeit. Hier ein Beispiel einer Geschichte (über die Neueinkleidung bei der Polizei NRW) die unmittelbar nach dem Seminar entstanden ist. Es gibt eine klassische Online-/Blattgeschichte und zusätzlich ist weiter unten auf der Seite ein Video eingebunden.

Ich veröffentliche hier exklusiv eine Beitragsanalyse aus professioneller Sicht, wie ich sie für eine Supervision oder ein Online-Learning Modul anfertigen würde oder sie in ähnlicher Form  im Seminar mündlich formuliere. Das entspricht meinem Lehrkonzept von „learning on the job“. Kommentiertes Beispiel eines Oneshot Videos für die Lokalzeitung weiterlesen

Über die Zukunft im Journalismus – Chance auf einen Job

Der Autor und umtriebige  Social-Media Live-Talker Gunnar Sohn hat mich für das Branchenblatt „Journalist“ zur Zukunft im Journalismus im Journalismus befragt. Und – überraschenderweise sind sie für einige Journalisten, auch für manche Berufseinsteiger – gar nicht so schlecht. Man muss im Job nur beweglich bleiben.

Hier meine Antworten: Über die Zukunft im Journalismus – Chance auf einen Job weiterlesen

Hast Du es drauf? Crossmedia Kurse für Journalisten

Unsere „Crossmediale Kurse“ richten sich an Journalisten aus lokalen und regionalen Medien – aus Radio, TV, Zeitung, Magazin, PR oder Online. Die Kompakt-Kurse bieten einen lockeren Zugang zu neuen multi­medialen Forma­ten und  bieten erste Praxis­erfah­rungen. Sie erklären die Möglichkeiten des Web 2.0 für die eigene Vermarktung von journalisti­schen Pro­dukten und geben praxis­nahe Hinweise für die Um­setzung eigener Projekte im Web.

Download: Crossmediale Weiterbildung, Inhouse im Ruhrgebiet

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Beweglich bleiben – Blogparade Weiterbildung im Journalismus

Ich habe in mehr als 20 Jahren im Journalismus unglaublich viel erlebt. Siege und Niederlagen, mein Leben im afrikanischen Busch riskiert, wurde zu Hause von Politikern bedroht und im Büro von Kollegen gefeiert – aber ich habe auch auf langen Sitzungen die Sessel plattgesessen, live auf dem Sender die Worte verloren und ein Redaktionsleiter brüllte mich vor den Kollegen an: „Sind sie denn vom Affen gebissen“.

Journalismus ist die schönste Berufung

Journalismus ist die größte und schönste Berufung der Welt. Und er wird gebraucht: Für unsere Demokratie. Damit die Wirtschaft zum Gemeinwohl beiträgt. Damit wir und unsere Kinder in Frieden und Gesundheit leben und uns phantastische neue Dinge erdenken.

Wir müssen diesen wunderbaren Beruf aber weiter entwickeln. Und unsere Aufgaben. Deshalb rufe ich zur Blogparade „Weiterbildung im Journalismus“ auf. Beweglich bleiben – Blogparade Weiterbildung im Journalismus weiterlesen

Krise als Geschenk – mein Jahr der neuen Medien

„Es begab sich aber zu der Zeit, dass alle Welt geschätzt würde…“

Fast könnte man den Beginn der Weihnachtsgeschichte bei Lukas für einen Text über den Journalismus der letzten Jahre halten. Was ist meine Arbeit noch wert? Werde ich noch gebraucht? Wird mein Job eingespart?

„Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt…“

Das Internet schluckt den Journalismus – entwertet alles, was gestern noch etwas wert war: Informationen in Hülle und Fülle und scheinbar umsonst.

Ich hab mir vorgenommen, dass ich das nicht mit mir machen lasse, sondern suche aktiv die Chancen in diesem Transitions-Prozeß. Jetzt zum Ende des Jahres 2015 stelle ich wirklich überrascht fest, es trägt reale Früchte. Das Jahr 2015 war mein erstes Jahr der neuen Medien. Und alles begann mit der Bescherung.

„Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird.“

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Vergangenheit hört nicht auf: Flüchtlinge

Der Satz: „Vergangenheit hört nicht auf, sie überprüft uns in der Gegenwart“ stammt von Siegfried Lenz. Er steht am Anfang eines Hefts über Vertriebene.

Für den folgenden Blogpost hätte ich mich noch vor ein paar Wochen dem Verdacht des Revanchismus ausgesetzt. Die Flüchtlingsdebatte ändert jedoch vieles. Auf einmal guckt man auf das Thema Vertriebene und Weltkriegsflüchtlinge mit einem ganz anderen Blick. Meine Generation der Babyboomer wollte davon doch gar nichts mehr wissen. Wir sind Erika Steinbach-Geschädigte.

Unter den aktuellen politischen Ereignissen, dem Zustrom hunderttausender Flüchtlinge, klingen die folgenden Zitate aber wieder sehr berührend und geben der deutschen Geschichte eine neue Aufmerksamkeit.

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Muwimbi will nicht sterben

Muwimbi ist ein kleiner Ort im Hochland, mitten in Tansania. Noch leben hier fast alle der 2000 Einwohner von ihrer eigenen Scholle. Sie bewirtschaften ihr eigenes Land und leben von ihrer Ernte.

Copyright Google Maps.
Copyright Google Maps.

Muwimbi könnte ein Ort für eine bessere Zukunft sein, denn es liegt in einem Gebiet, dass die tansanische Regierung ausgesucht hat, um dort Innovationen in der Landwirtschaft einzuführen.

Diese Initiative wird unterstützt von der „Neuen Allianz für Ernährungssicherheit in Afrika“. Diese hat Barrack Obama und mit ihm Angela Merkel und die anderen G8 Staaten vor 3 Jahren ausgerufen.

© Maurice Ressel/MISEREOR
Der Zaun versperrt den Weg © Maurice Ressel/MISEREOR

Doch in der Folge der Umsetzung dieses Ernährungs-programms, fürchten die Menschen in Muwimbi nun ums Überleben. Ihnen wird der Platz genommen, um ihre Nahrung anzubauen. Ihnen wird das Wasser abgegraben, um ihre Felder zu bewässern, ihnen wird das Land abgezäunt, um Feuerholz, Waldfrüchte oder Naturmedizin zu sammeln und ihren Kindern wird der Weg zur Schule versperrt.

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Smartphone Storytelling mit Photostories – On the fly

3 Kameras habe ich auf meinem England-Trip dabei gehabt: Meine geliebte DSLR-Spiegelreflex mit einem nagelneuen 10 mm Weitwinkelzoom, meine noch geliebtere Mini DSLM, weil sie so klein ist und mein Kzoom Smartphone. Für die Mini-DSLR habe ich mir vorab einen Adapter geleistet, um endlich alle meine Objektive anschließen zu können und auch weitwinklig filmen zu können.

Mit welcher Kamera habe ich wohl die Fotos gemacht? Alle! Smartphone Storytelling mit Photostories – On the fly weiterlesen

Weihnachten – ein Pageflow ist erschienen

Horch, was kommt von draußen rein.

Für die evangelische Kirche von Westfalen und im Rheinland, sowie in Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftswerk der evangelischen Publizistik habe ich eine neue Multimedia-Geschichte produziert – und zwar mit Pageflow. Es ist höchst wahrscheinlich die erste Multimedia-Story dieser Art zum Mitsingen. Es ist aufwendig produziert und nun kann man das jüngste Kind meiner Arbeit in der Krippe finden:

www.Weihnachten.Evangelisch.de