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Podcast-Analyse: So wird ihr Podcast hörbar besser …

Eine neue Podcast-Reihe ist schnell gestartet. Jeder hat so ein Thema, das scheinbar alle interessiert. Die Aufnahme-Technik kostet mit einem USB-Mikrofon am Laptop nicht viel und die Aufnahme-Software ist oft sogar kostenlos dabei. Als Studio dient der Schreibtisch oder Konferenzraum in der Firma. Selbst das Veröffentlichen ist günstig, teils ist es umsonst. Podcasts machen – das ist einfach.

Podcast – hörbar besser

Einen Podcast –gut– machen – das ist die Kunst. Neben Talent und einer guten Stimme braucht es aber noch mehr. Das Meiste kann man lernen, für den Rest holt man sich Hilfe. Das biete ich jetzt an: eine Sofort-Podcast-Analyse, die Produzenten und Auftraggebern schnell die Stärken und Schwächen aufzeigt und Sicherheit gibt. Ideal geeignet für alle, die schon angefangen haben und nun ein Level aufsteigen und die Abrufe pushen wollen.

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Podcast – Unglaubliche Umfragen

Der Podcast boomt, das ist eine häufige Schlagzeile. Sicher haben sich Podcasts auch in Deutschland eine wichtigere Position im Medienmarkt erobert. Aber wer ehrlich ist, der muss eingestehen: Wir wissen nur sehr wenig darüber, was, wann und wie viel gehört wird. Es fehlen schlicht die Möglichkeiten dies zu messen. Weil das technisch im klassischen Verbreitungsweg nicht vorgesehen ist (RSS-Feed bzw. Podcatcher) oder von denen, die eigene Daten erheben, im Detail nicht veröffentlicht wird (Spotify, iTunes).

In diese Lücke harter Nutzungszahlen von Podcasts, springen Umfragen, oft auch von scheinbar seriösen Instituten. Deren Umfragen werden gerne in den Medien zitiert. Doch leider wird dabei zu oft nicht genau genug hingeschaut oder gar nachrecheriert. Ich will in diesem Beitrag am Beispiel einer solchen Umfrage nachvollziehen, welchen Wert die dort getroffenen Aussagen haben.

Spoiler für Schnellleser: Die Zahl der Befragten ist für diese detaillierten Aussagen viel zu klein und die Wertungen sind daher methodisch fragwürdig. Die Interpretation der Umfragedaten ist teils wenig sinnvoll oder bei falscher Einordnung sogar irreführend.

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Smartphone Mikrofone – don’t be Shure

Ich teste ja gerne Mikrofon-Aufnahmen, die ich von anderen Interviewpartnern per Smartphone-Aufnahme für meine Radiobeiträge bekomme. Inzwischen schicken mir auch regelmäßig Kollegen ihre Aufnahmen zur Beurteilung zu. Weil es mit Ansteckmikrofonen häufig schlechte Aufnahmen gibt, rate ich zumeist rigoros von Zusatzmikros ab, solange sie nicht von Profis verwendet werden. Denn zu viel kann schief gehen: man pustet hinein bei Plosiven (F- oder P-Lauten), Wind bläst hinein, das Kabel ist kaputt oder es scheuert an der Kleidung. Am Ende kommen immer Töne raus, die nur durch hartes Filtern verwendbar werden.
Mehr dazu: 10 Tipps – Audioaufnahme: Interview per Smartphone

Heute schickte mir ein Kollege ein Interview, das der Sprecher mit seinem immerhin ca 130 € teuren Ansteckmikrofon für das iPhone aufgenommen hat. Er hat eine tolle Stimme mit großer Frequenzbandbreite – vom bayrischem tiefen Bass bei 50 Hz bis zu gepressten hohen Fisteltönen bei 10 kHz. Die Aufnahmen hatten zunächst eine wunderbare Präsenz und Klarheit. Erst beim zweiten Hinhören mit einem guten Kopfhörer kommt heraus: er hätte doch besser das eingebaute Mikro am iPhone genommen.

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Podcast für Kultur – Wie eine analoge Branche digital geht

Ein Podcast eignet sich wunderbar dafür, das eigene Publikum sogar während des Lockdowns zu erreichen. Podcasts können Menschen mit Stimmen, Geräuschen und Gedanken tief berühren, so wie eine gute Inszenierung auf der Bühne. Podcasts können emotionale Texte erzählen, wie ein faszinierendes Buch. Podcasts können Meinungen, Gefühle und Wissen trans­portieren, wie eine gelungene Veranstal­tung.

Podcasts sind ein ideales Tool auch für Kulturschaffende, nicht nur in Zeiten der Pandemie.

Podcasts boomen – aber nur die guten

Podcasts boomen in der Corona-Zeit. Ausgelöst durch Podcasts wie von Prof. Drosten, haben jetzt auch in Deutschland zehntausende Menschen den Podcast für sich entdeckt. Es sind in dieser Zeit aber auch hunderte neue Podcast-Angebote entstanden. Deshalb ist es wichtig, aus der Menge heraus zu stechen.

Aber ganz wichtig: dafür ist eine hohe Qualität – technisch, gestalterisch und inhaltlich – eine wichtige Voraussetzung.

Hohe Qualität steht daher im Zentrum der Arbeit mit Podcasts.

Mit dem Bochumer Projekt “Podcasts für Kulturschaffende” will ich zeigen, wie man professionell mit Podcasts Kultur machen kann.

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Was ist ein guter Podcast?

Podcasts boomen. Die Menge der Angebote ist kaum noch zu überblicken. Am Ende werden sich nur die guten durchsetzen. Aber was ist gut? Das liegt immer im Ohr des Hörers/Hörerin.

Ich glaube, Qualität ist entscheidend. Aber welche Qualität: die der Produktion glasklarer Töne oder sauberer Schnitte? Die der tollen Jingels und Audio-Breaks? Oder die inhaltliche Qualität? Die Qualität der Präsentatoren/innen?

Deshalb will ich dazu mehr herausfinden und vorhandene Angebote systematisch analysieren und das Ganze am Ende veröffentlichen und diskutieren. Bitte helft mit:

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Interview App für den Deutschlandfunk (DLF)

Ihr wollt von zu Hause Audio-Interviews mit Gesprächspartnern führen, die an einem beliebigen Ort der Welt sitzen? Ganz einfach: führt das Interview per Smartphone-App. Ihr nutzt dafür die oft hervorragende Aufnahmequalität der Smartphones und deren eingebauten Mikrofone. Das ist ideal für Radio-Journalisten oder Podcaster. Aber es ist auch brauchbar für andere Anwendungen wie Pressekonferenzen. Und mit einem Trick auch für Live-Interviews.

App Logo In diesem Artikel geht es um eine spezielle Anwendung, die für das Deutschlandradio-Lab entwickelt wurde. Damit kann man Interviews per Smartphone-App führen. Sie heißt: DRadioInterview.
Dadurch ist es möglich, hochwertige Aufnahmen wie aus dem Studio herzustellen. Seit der Coronakrise hat die App eine ganz besondere Rolle bekommen.

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10 Tipps – Audioaufnahme: Interview per Smartphone

Eine hochwertige Audioaufnahme lässt sich heutzutage mit fast jedem guten Smartphone machen. Ich zeige Euch, wie Ihr das für technisch erstklassige Interviews nutzen könnt, obwohl sich beide Partner gar nicht persönlich begegnen: im Telefoninterview aus der Ferne.

Damit es sich anhört wie aus dem Tonstudio, muss man ein paar Dinge beachten: Ich hab hier für Euch 10 Tipps …und noch mehr. Alles dazu habe ich hier in einem Überblick zusammen gefasst.

Aufnahme mit dem Smartphone

Die Fragen für das Interview werden per Telefon (oder Skype etc) gestellt. Aufgenommen wird jedoch nicht beim Reporter oder Sender, sondern mit einem zusätzlichen Smartphone beim Experten oder Interviewten – also von Dir. Es ist dabei ganz egal wo Du bist: im Büro oder zu Hause. Wähle am Besten einen Raum mit Teppich, Bücherregal, Gardinen – kein leeres Büro, Flur oder Saal.
Zum Aufnehmen nutzt Du am Besten ein hochwertiges Smartphone der Top-Klasse (iPhone, Galaxy-Reihe). Denn dort sind sehr gute Mikrofone eingebaut. Es darf auch ruhig ein älteres Gerät sein.

Wie wird die Audioaufnahme gemacht?

Wichtig ist: sprecht mit nur wenig Abstand zum Mikrofon, aber nicht direkt in dessen Richtung, sondern leicht daran vorbei, damit keine Plopp-Geräusche (Plosive) und dadurch Übersteuerungen entstehen. Das Mikrofon ist meist nur ein kleines Loch unten am Smartphone.

Handy am Ohr - Symbolbild

Mein Tipp:
haltet das Smartphone ans Ohr, als würdet ihr damit telefonieren. Das garantiert die beste Qualität.

(Hörprobe: achtet auf die 3x Störgeräusche am Ende)

Bitte keine Kopfhörer, Bluetooth-Headset, Ansteckmikro nutzen. Denn das eingebaute Mikrofon im Smartphone ist besser und zuverlässiger.

Dieses Smartphone verwendet ihr bitte NICHT (!) zum Telefonieren, sondern nur für die Aufnahme!
Bitte schaltet es in den Flugmodus (merken!).
Ihr braucht also ein zweites Telefon zum Telefonieren oder nutzt Skype o.ä. auf dem Laptop. Dort könnt ihr den Lautsprecher (leise) einschalten oder ein Headset benutzen.

In jedem Smartphone ist bereits eine Aufnahme-App eingebaut.
Hier gibt es eine Anleitung:
Fürs iPhone die App “Sprachmemos” ggfs heißt sie auch “Voice-Memos”,
hier für die Samsung Smartphones (Einstellung ändern: beste Qualität).

Nach der Audioaufnahme: per eMail verschicken

Es darf auch ein fremdes/privates Gerät sein, denn es wird nicht online verbunden, sondern im Gerät nur aufgenommen. Dadurch entstehen keine Mobilfunk-Kosten. Erst nach der Aufnahme wird es mit einem WLAN verbunden, um die Aufnahme-Datei verschicken zu können. Alternativ verbindet ihr das Smartphone per USB-Kabel mit einem Computer, kopiert die Aufnahme und verschickt sie von dort. Die Dateigröße ist bei mp4 (.m4a) kleiner als 1 MB pro Minute.

Hier die schnelle Übersicht in 10 Schritten:

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Audio aufnehmen: Fern-Interviews mit dem Smartphone

Mit modernen Smartphones lassen sich sowohl Videos als auch Audios (für Podcast oder Radio) in hoher Qualität aufnehmen. Ich habe das mehrfach erfolgreich getestet und im Radio gesendet. Damit lassen sich hochwertige Interviews mit Experten aus der Ferne führen.  Hier meine Anleitung für die Interviewpartner:

Das Interview läuft herkömmlich über Telefon (oder auch Skype etc). Aufgenommen wird jedoch nicht beim Fragenden (Reporter), sondern auf der Seite des Experten.  Dazu wird ein hochwertiges Smartphone der Top-Klasse (auch ältere) verwendet, weil dort im Regelfall hochwertige Mikrofone eingebaut sind.

2 Geräte notwendig

Sie benötigen als Interviewpartner also 2 Geräte: Das Telefon zur Kommunikation und das Smartphone als Aufnahmerekorder. Stellen Sie nicht den Lautsprecher des Telefons an (höchstens ganz leise).

Faustregel: iPhones und Samsungs Galaxy S-Reihe funktionieren alle gut, bei HTC hatte ich schon eine schlechte Aufnahme (ohne zu wissen, woran das lag).  Audio aufnehmen: Fern-Interviews mit dem Smartphone weiterlesen

Anchor: Radio Umfrage per Internet

Wie sammelt man O-Töne ein oder führt Interviews mit Menschen, die anderen Orten sitzen? Das ist ein Problem, das man mit einer App lösen kann: Anchor heißt die App, die bislang nur in englisch erschienen ist. Ideal für Radio Journalisten und Podcastproduzenten.

Mit dem Smartphone kann der Autor einen Audiobeitrag von max. 2 Minuten einsprechen und veröffentlichen. Diese Aufnahme kann geteilt und von jedermann abgehört werden. Der Clou ist aber, dass jeder Appnutzer darauf mit einer Audio-Aufnahme antworten kann – und dies in voller Qualität, die das eingebaute Mikrofon des Smartphones zulässt. Und die ist durchweg Radio-tauglich. Anchor: Radio Umfrage per Internet weiterlesen