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Podcast für Kultur – Wie eine analoge Branche digital gehen kann

Ein Podcast eignet sich wunderbar dafür, das eigene Publikum sogar während des Lockdowns zu erreichen. Podcasts können Menschen mit Stimmen, Geräuschen und Gedanken tief berühren, so wie eine gute Inszenierung auf der Bühne. Podcasts können emotionale Texte erzählen, wie ein faszinierendes Buch. Podcasts können Meinungen, Gefühle und Wissen trans­portieren, wie eine gelungene Veranstal­tung.

Podcasts sind ein ideales Tool auch für Kulturschaffende, nicht nur in Zeiten der Pandemie.

Podcasts boomen – aber nur die guten

Podcasts boomen in der Corona-Zeit. Ausgelöst durch Podcasts wie von Prof. Drosten, haben jetzt auch in Deutschland zehntausende Menschen den Podcast für sich entdeckt. Es sind in dieser Zeit aber auch hunderte neue Podcast-Angebote entstanden. Deshalb ist es wichtig, aus der Menge heraus zu stechen.

Aber ganz wichtig: dafür ist eine hohe Qualität – technisch, gestalterisch und inhaltlich – eine wichtige Voraussetzung.

Hohe Qualität steht daher im Zentrum der Arbeit mit Podcasts.

Mit dem Bochumer Projekt “Podcasts für Kulturschaffende” will ich zeigen, wie man professionell mit Podcast Kultur machen kann.

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Was ist ein guter Podcast?

Podcasts boomen. Die Menge der Angebote ist kaum noch zu überblicken. Am Ende werden sich nur die guten durchsetzen. Aber was ist gut? Das liegt immer im Ohr des Hörers/Hörerin.

Ich glaube, Qualität ist entscheidend. Aber welche Qualität: die der Produktion glasklarer Töne oder sauberer Schnitte? Die der tollen Jingels und Audio-Breaks? Oder die inhaltliche Qualität? Die Qualität der Präsentatoren/innen?

Deshalb will ich dazu mehr herausfinden und vorhandene Angebote systematisch analysieren und das Ganze am Ende veröffentlichen und diskutieren. Bitte helft mit:

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Interview App für den Deutschlandfunk (DLF)

Ihr wollt von zu Hause Audio-Interviews mit Gesprächspartnern führen, die an einem beliebigen Ort der Welt sitzen? Ganz einfach: führt das Interview per Smartphone-App. Ihr nutzt dafür die oft hervorragende Aufnahmequalität der Smartphones und deren eingebauten Mikrofone. Das ist ideal für Radio-Journalisten oder Podcaster. Aber es ist auch brauchbar für andere Anwendungen wie Pressekonferenzen. Und mit einem Trick auch für Live-Interviews.

App Logo In diesem Artikel geht es um eine spezielle Anwendung, die für das Deutschlandradio-Lab entwickelt wurde. Damit kann man Interviews per Smartphone-App führen. Sie heißt: DRadioInterview.
Dadurch ist es möglich, hochwertige Aufnahmen wie aus dem Studio herzustellen. Seit der Coronakrise hat die App eine ganz besondere Rolle bekommen.

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10 Tipps für die Audioaufnahme: Interview per Smartphone

Eine hochwertige Audioaufnahme lässt sich heutzutage mit fast jedem guten Smartphone machen. Ich zeige Euch, wie Ihr das für technisch erstklassige Interviews nutzen könnt, obwohl sich beide Partner gar nicht persönlich begegnen: im Telefoninterview aus der Ferne.

Damit es sich anhört wie aus dem Tonstudio, muss man ein paar Dinge beachten: Ich hab hier für Euch 10 Tipps …und weitere Hinweise. Alles dazu habe ich hier in einem Überblick zusammen gefasst.

Aufnahme mit dem Smartphone

Die Fragen für das Interview werden per Telefon (oder Skype etc) gestellt. Aufgenommen wird jedoch nicht beim Reporter oder Sender, sondern mit einem zusätzlichen Smartphone beim Experten oder Interviewten – also von Dir. Es ist dabei ganz egal wo Du bist: im Büro oder zu Hause. Wähle am Besten einen Raum mit Teppich, Bücherregal, Gardinen – kein leeres Büro, Flur oder Saal.
Zum Aufnehmen nutzt Du am Besten ein hochwertiges Smartphone der Top-Klasse (iPhone, Galaxy-Reihe). Denn dort sind sehr gute Mikrofone eingebaut. Es darf auch ruhig ein älteres Gerät sein.

Wie wird die Audioaufnahme gemacht?

Wichtig ist: sprecht mit nur wenig Abstand zum Mikrofon, aber nicht direkt in dessen Richtung, sondern leicht daran vorbei, damit keine Plopp-Geräusche (Plosive) und dadurch Übersteuerungen entstehen. Das Mikrofon ist meist nur ein kleines Loch unten am Smartphone.

Handy am Ohr - Symbolbild

Mein Tipp:
haltet das Smartphone ans Ohr, als würdet ihr damit telefonieren. Das garantiert die beste Qualität.

(Hörprobe: achtet auf die 3x Störgeräusche am Ende)

Bitte keine Kopfhörer, Bluetooth-Headset, Ansteckmikro nutzen. Denn das eingebaute Mikrofon im Smartphone ist besser und zuverlässiger.

Dieses Smartphone verwendet ihr bitte NICHT (!) zum Telefonieren, sondern nur für die Aufnahme!
Bitte schaltet es in den Flugmodus (merken!).
Ihr braucht also ein zweites Telefon zum Telefonieren oder nutzt Skype o.ä. auf dem Laptop. Dort könnt ihr den Lautsprecher (leise) einschalten oder ein Headset benutzen.

In jedem Smartphone ist bereits eine Aufnahme-App eingebaut.
Hier gibt es eine Anleitung:
Fürs iPhone die App “Sprachmemos” ggfs heißt sie auch “Voice-Memos”,
hier für die Samsung Smartphones (Einstellung ändern: beste Qualität).

Nach der Audioaufnahme: per eMail verschicken

Es darf auch ein fremdes/privates Gerät sein, denn es wird nicht online verbunden, sondern im Gerät nur aufgenommen. Dadurch entstehen keine Mobilfunk-Kosten. Erst nach der Aufnahme wird es mit einem WLAN verbunden, um die Aufnahme-Datei verschicken zu können. Alternativ verbindet ihr das Smartphone per USB-Kabel mit einem Computer, kopiert die Aufnahme und verschickt sie von dort. Die Dateigröße ist bei mp4 (.m4a) kleiner als 1 MB pro Minute.

Hier die schnelle Übersicht in 10 Schritten:

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Audio aufnehmen: Fern-Interviews mit dem Smartphone

Mit modernen Smartphones lassen sich sowohl Videos als auch Audios (für Podcast oder Radio) in hoher Qualität aufnehmen. Ich habe das mehrfach erfolgreich getestet und im Radio gesendet. Damit lassen sich hochwertige Interviews mit Experten aus der Ferne führen.  Hier meine Anleitung für die Interviewpartner:

Das Interview läuft herkömmlich über Telefon (oder auch Skype etc). Aufgenommen wird jedoch nicht beim Fragenden (Reporter), sondern auf der Seite des Experten.  Dazu wird ein hochwertiges Smartphone der Top-Klasse (auch ältere) verwendet, weil dort im Regelfall hochwertige Mikrofone eingebaut sind.

2 Geräte notwendig

Sie benötigen als Interviewpartner also 2 Geräte: Das Telefon zur Kommunikation und das Smartphone als Aufnahmerekorder. Stellen Sie nicht den Lautsprecher des Telefons an (höchstens ganz leise).

Faustregel: iPhones und Samsungs Galaxy S-Reihe funktionieren alle gut, bei HTC hatte ich schon eine schlechte Aufnahme (ohne zu wissen, woran das lag).  Audio aufnehmen: Fern-Interviews mit dem Smartphone weiterlesen

Anchor: Radio Umfrage per Internet

Wie sammelt man O-Töne ein oder führt Interviews mit Menschen, die anderen Orten sitzen? Das ist ein Problem, das man mit einer App lösen kann: Anchor heißt die App, die bislang nur in englisch erschienen ist. Ideal für Radio Journalisten und Podcastproduzenten.

Mit dem Smartphone kann der Autor einen Audiobeitrag von max. 2 Minuten einsprechen und veröffentlichen. Diese Aufnahme kann geteilt und von jedermann abgehört werden. Der Clou ist aber, dass jeder Appnutzer darauf mit einer Audio-Aufnahme antworten kann – und dies in voller Qualität, die das eingebaute Mikrofon des Smartphones zulässt. Und die ist durchweg Radio-tauglich. Anchor: Radio Umfrage per Internet weiterlesen