Hast Du es drauf? Crossmedia Kurse für Journalisten

Unsere „Crossmediale Kurse“ richten sich an Journalisten aus lokalen und regionalen Medien – aus Radio, TV, Zeitung, Magazin, PR oder Online. Die Kompakt-Kurse bieten einen lockeren Zugang zu neuen multi­medialen Forma­ten und  bieten erste Praxis­erfah­rungen. Sie erklären die Möglichkeiten des Web 2.0 für die eigene Vermarktung von journalisti­schen Pro­dukten und geben praxis­nahe Hinweise für die Um­setzung eigener Projekte im Web.

Download: Crossmediale Weiterbildung, Inhouse im Ruhrgebiet

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sich naiv machen: Wissenschaftsjournalismus

Die Gründer von Perspective Daily aus Münster touren zur Zeit durchs Land. Sie wollen positiven Wissenschaftsjournalismus machen. Die Artikel sollen überwiegend von Autoren geschrieben werden, die ein Studium der jeweils maßgeblichen Fachgebiete absolviert haben.

Der frühere TV-Moderator des WDR und langjährige Vorsitzender der Wissenschaftspressekonferenz, Jean Pütz, war nach Bochum zur Vorstellung von PD gekommen und kritisierte: „Der Fachmann kann sich nie so einfach ausdrücken, dass es richtig ankommt. Man muss sich auch ’naivisieren‘ können.“ Das finde ich einen guten Ansatz.

Ich bin zuletzt mehrfach gefragt worden, warum ich Wissenschaftsjournalismus mache – zudem auch in Fachgebieten, die ich nicht studiert habe. Also warum überlassen es Journalisten nicht den Fachleuten über Wissenschaft zu informieren. Meine Antwort: sich naiv machen: Wissenschaftsjournalismus weiterlesen

Beweglich bleiben – Blogparade Weiterbildung im Journalismus

Ich habe in mehr als 20 Jahren im Journalismus unglaublich viel erlebt. Siege und Niederlagen, mein Leben im afrikanischen Busch riskiert, wurde zu Hause von Politikern bedroht und im Büro von Kollegen gefeiert – aber ich habe auch auf langen Sitzungen die Sessel plattgesessen, live auf dem Sender die Worte verloren und ein Redaktionsleiter brüllte mich vor den Kollegen an: „Sind sie denn vom Affen gebissen“.

Journalismus ist die schönste Berufung

Journalismus ist die größte und schönste Berufung der Welt. Und er wird gebraucht: Für unsere Demokratie. Damit die Wirtschaft zum Gemeinwohl beiträgt. Damit wir und unsere Kinder in Frieden und Gesundheit leben und uns phantastische neue Dinge erdenken.

Wir müssen diesen wunderbaren Beruf aber weiter entwickeln. Und unsere Aufgaben. Deshalb rufe ich zur Blogparade „Weiterbildung im Journalismus“ auf. Beweglich bleiben – Blogparade Weiterbildung im Journalismus weiterlesen

Quelle YouTube – droht Schadensersatz oder Haft?

Christine hält gerne im Foto für die Ewigkeit fest, was sie kurz drauf verspeist. Üppig gefüllte Taco-Shells, Waffeln mit Salat (!) oder Kaffeespezialitäten. Auch Kuschelbilder mit ihrem zwei Köpfe größeren Freund veröffentlicht sie regelmäßig auf Instagram (offensichtlich ohne ihn anschließend zu verspeisen). Und selbst den Tatort, wo sie etwas verspeisen will, hält die 21-jährige zuvor per Foto fest. So auch ein Restaurant in Vernon Hills, nahe Chicago, vor dem sie ein Selfiefoto gemacht hat.

So steht es in einer Klage, die sie Anfang Februar 2016 bei Gericht im Cook County (USA) eingereicht hat. Sie klagt wegen dieses Fotos, welches eine bekannte, weltweit aktive Rabatt-Agentur unrechtmäßig verwendet haben soll – für eine Werbung zu Gutscheinen für dieses Restaurant. Und – an dieser Stelle wird es auch für Fotografen, Journalisten und andere Publizisten interessant, die z.B. Videos gedankenlos mit „Quelle YouTube“ insertieren…

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Krise als Geschenk – mein Jahr der neuen Medien

„Es begab sich aber zu der Zeit, dass alle Welt geschätzt würde…“

Fast könnte man den Beginn der Weihnachtsgeschichte bei Lukas für einen Text über den Journalismus der letzten Jahre halten. Was ist meine Arbeit noch wert? Werde ich noch gebraucht? Wird mein Job eingespart?

„Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt…“

Das Internet schluckt den Journalismus – entwertet alles, was gestern noch etwas wert war: Informationen in Hülle und Fülle und scheinbar umsonst.

Ich hab mir vorgenommen, dass ich das nicht mit mir machen lasse, sondern suche aktiv die Chancen in diesem Transitions-Prozeß. Jetzt zum Ende des Jahres 2015 stelle ich wirklich überrascht fest, es trägt reale Früchte. Das Jahr 2015 war mein erstes Jahr der neuen Medien. Und alles begann mit der Bescherung.

„Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird.“

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webvideo: oneshot – for the whole picture

#oneshot technique is my interpretation of webvideo for news reporting. The method is surprisingly fast to produce and meets all professional requirements in terms of picture quality and journalistic standards. I’ll show how the industry and society can profit from quick and cheap but relevant news videos.

For News, speed is paramount

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Keyless GOne – wie die Autoindustrie uns beklaut

Einfach Tür öffnen und das Auto per Knopfdruck starten. Moderne Funk-Autoschlüssel braucht man gar nicht mehr aus der Tasche suchen. Nicht mal ein Knopfdruck ist notwendig. Sicherheit wie von Geisterhand versprechen die Autohersteller bei diesen Komfortschlüsseln.
Doch offenbar bieten diese Schlüssel mit ihrem eingebauten Nahfeldfunk auch für Diebe viel Komfort. Sie können Autos ohne jede Gewalt stehlen. Zudem innerhalb von Sekunden. Am Tatort bleiben keine Hinweise auf den Diebstahl.

Der Trick, die Autos zu stehlen ist verblüffend simpel und wir als Steuerzahler stehen für die Folgen ein. Mein Kommentar: Keyless GOne – wie die Autoindustrie uns beklaut weiterlesen

Flüchtlinge – sind die Medien selbst

Afrika ist ein Kontinent der Krisen und Kriege. Millionen Menschen sind dort auf der Flucht – seit Jahrzehnten. In Afrika gibt es die größten Flüchtlingslager der Welt. Mehr als 500.000 Menschen leben in Dadaab. 200.000 leben in Kukuma. Beide Mega-Camps sind in Kenia.

Mal Sie direkt gefragt: Was wissen Sie über diese Camps und warum diese Menschen dort leben?

OK! Es ist weit weg und unsere Grenzen sind nicht bedroht. Das ist anders an den Nord-Afrikanischen Küsten, von denen aus jährlich zehntausende Afrikaner versuchen Europa zu erreichen. Und tausende sterben.

Aber warum kommen sie? Kann Europa die Ursachen bekämpfen? Warum versagt die Politik? Das wären die Fragen, die die Medien stellen müssten. Bei uns in den Zielländern und in den Herkunftsländern. Doch hier versagen auch die Medien in ihrer Krise. Sie kommen immer weniger ihrer Pflicht zur Kontrolle der Macht nach. Am Beispiel der Ursachen von Flucht aus Afrika fällt mir auf:

Flüchtlinge, sind die Medien selbst

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Wenn das Elektroauto mit der Krankenkasse kollidiert

Journalisten sollten ein Elektroauto fahren – aber bitte nur mit Ökostrom betanken. Sie könnten sich auch eine Solar-PV-Anlage auf’s Haus setzen. Das wäre jeweils ein wertvoller Beitrag für die Zukunft – und gegen die Klimaerwärmung.
Aber machen Sie bloß nicht beides und laden das E-Auto mit ihrem eigenem Strom. Das wäre zwar ökologisch das Non-Plus-Ultra – aber für Sie ein finanzielles Desaster. Sie könnten umgehend aus der Künstlersozialversicherung geworfen werden. Das kostet Sie dann Tausende von Euro.
Wenn Sie jetzt meinen, ich sei wirr im Kopf, lesen Sie die neuesten Steuerratgeber. Wenn sie meinen, die Steuerratgeber seien wirr: lesen Sie hier weiter.

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