Archiv der Kategorie: Journalismus

Über die Zukunft im Journalismus – Chance auf einen Job

Der Autor und umtriebige  Social-Media Live-Talker Gunnar Sohn hat mich für das Branchenblatt „Journalist“ zur Zukunft im Journalismus im Journalismus befragt. Und – überraschenderweise sind sie für einige Journalisten, auch für manche Berufseinsteiger – gar nicht so schlecht. Man muss im Job nur beweglich bleiben.

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Audio aufnehmen: Fern-Interviews mit dem Smartphone

Mit modernen Smartphones lassen sich sowohl Videos als auch Audios (für Podcast oder Radio) in hoher Qualität aufnehmen. Ich habe das mehrfach erfolgreich getestet und im Radio gesendet. Damit lassen sich hochwertige Interviews mit Experten aus der Ferne führen.  Hier meine Anleitung für die Interviewpartner:

Das Interview läuft herkömmlich über Telefon (oder auch Skype etc). Aufgenommen wird jedoch nicht beim Fragenden (Reporter), sondern auf der Seite des Experten.  Dazu wird ein hochwertiges Smartphone der Top-Klasse (auch ältere) verwendet, weil dort im Regelfall hochwertige Mikrofone eingebaut sind.

2 Geräte notwendig

Sie benötigen als Interviewpartner also 2 Geräte: Das Telefon zur Kommunikation und das Smartphone als Aufnahmerekorder. Stellen Sie nicht den Lautsprecher des Telefons an (höchstens ganz leise).

Faustregel: iPhones und Samsungs Galaxy S-Reihe funktionieren alle gut, bei HTC hatte ich schon eine schlechte Aufnahme (ohne zu wissen, woran das lag).  Audio aufnehmen: Fern-Interviews mit dem Smartphone weiterlesen

USB Killer zerstört Geräte in Sekunden

Vorsicht vor dem Angriff mit USB-Killern. Bereits im Februar 2015 habe ich in einem Blogpost vor Bauanleitungen im Internet für USB Sticks gewart. Sie können verbundene Hardware in Sekunden zerstören. USB-Power-Surge nennt sich das auf englisch. Neu ist, dass man diesen Stick nun auch fertig kaufen kann.  Er unterscheidet sich optisch nicht von einem Speicherstick. Diese sogenannten USB-Killer haben es aber wortwörtlich „in sich“: eine Elektronik, die Strom speichert und ihn in einem starken Stromstoß wieder an das Gerät abgibt. Praktisch kein (nicht speziell gesichertes) Gerät überlebt einen solchen Angriff, der weniger als 5 Sekunden dauert.

Gerade auch für Journalisten ist das eine große Gefahr, weil damit die auf den Geräten gespeicherte Arbeit vernichtet werden könnte. Zumindest ist sie nicht mehr einfach zugänglich. USB Killer zerstört Geräte in Sekunden weiterlesen

Anchor: Radio Umfrage per Internet

Wie sammelt man O-Töne ein oder führt Interviews mit Menschen, die anderen Orten sitzen? Das ist ein Problem, das man mit einer App lösen kann: Anchor heißt die App, die bislang nur in englisch erschienen ist. Ideal für Radio Journalisten und Podcastproduzenten.

Mit dem Smartphone kann der Autor einen Audiobeitrag von max. 2 Minuten einsprechen und veröffentlichen. Diese Aufnahme kann geteilt und von jedermann abgehört werden. Der Clou ist aber, dass jeder Appnutzer darauf mit einer Audio-Aufnahme antworten kann – und dies in voller Qualität, die das eingebaute Mikrofon des Smartphones zulässt. Und die ist durchweg Radio-tauglich. Anchor: Radio Umfrage per Internet weiterlesen

10 Tipps – gutes Smartphone Video

Journalisten verwenden ihr Smartphone häufig auch im Job, nutzen aber nur selten das volle Potential der Geräte: Mit dem Smartphone Video erstellen. Es ist die Multimedia-Fähigkeit: Kamera und Mikrofon. Damit lassen sich Filme, Fotos und Audios erstellen, die sofort veröffentlicht werden. Es ist erstaunlich wenig Equipment notwendig, um professionelle Ergebnisse anzufertigen.

Smartphone Video:

Zur Vorbereitung des Drehs, meine 10 Grundregeln für Journalisten für den #MoJo-Dreh:  Smartphone Video. 10 Tipps – gutes Smartphone Video weiterlesen

Zeit, dass sich was dreht – 360° Video Reportage

VR? 360°? Rundum? – „Beweglich bleiben“ ist neben #machEsEinfach mein Motto für den Journalismus im Web. Offen sein für Neues, nicht zu lange zweifeln, einfach mal ausprobieren und es nicht zu kompliziert angehen.

All das passt zu meinen Versuchen mit Journalismus im 360° Video. Ich bleibe dabei meiner Idee der #oneshot-Videoreportagen treu, bei denen ein interessierter Reporter sein Publikum mitnimmt auf eine neugierige Reise.

Mein kurzes Video „Aufwärts mit 360°“ dreht sich um innovative Ideen im senkrechten Gewerbe: Der Aufzugfertigung, genauer: bei der Wartung von Aufzügen mit Hilfe einer Datenbrille, die Virtuelle Realität für mehr Effizienz in Einsatz bringt. Es ist als Zusatzprodukt bei einem Interviewtermin und Recherche entstanden. Gedacht, um dem Publikum auf der Webseite eine weitere multimediale Option anzubieten.

(Bildausschnitt per Maus oder Finger auf Touchscreen bewegen)

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Hast Du es drauf? Crossmedia Kurse für Journalisten

Unsere „Crossmediale Kurse“ richten sich an Journalisten aus lokalen und regionalen Medien – aus Radio, TV, Zeitung, Magazin, PR oder Online. Die Kompakt-Kurse bieten einen lockeren Zugang zu neuen multi­medialen Forma­ten und  bieten erste Praxis­erfah­rungen. Sie erklären die Möglichkeiten des Web 2.0 für die eigene Vermarktung von journalisti­schen Pro­dukten und geben praxis­nahe Hinweise für die Um­setzung eigener Projekte im Web.

Download: Crossmediale Weiterbildung, Inhouse im Ruhrgebiet

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sich naiv machen: Wissenschaftsjournalismus

Die Gründer von Perspective Daily aus Münster touren zur Zeit durchs Land. Sie wollen positiven Wissenschaftsjournalismus machen. Die Artikel sollen überwiegend von Autoren geschrieben werden, die ein Studium der jeweils maßgeblichen Fachgebiete absolviert haben.

Der frühere TV-Moderator des WDR und langjährige Vorsitzender der Wissenschaftspressekonferenz, Jean Pütz, war nach Bochum zur Vorstellung von PD gekommen und kritisierte: „Der Fachmann kann sich nie so einfach ausdrücken, dass es richtig ankommt. Man muss sich auch ’naivisieren‘ können.“ Das finde ich einen guten Ansatz.

Ich bin zuletzt mehrfach gefragt worden, warum ich Wissenschaftsjournalismus mache – zudem auch in Fachgebieten, die ich nicht studiert habe. Also warum überlassen es Journalisten nicht den Fachleuten über Wissenschaft zu informieren. Meine Antwort: sich naiv machen: Wissenschaftsjournalismus weiterlesen

Beweglich bleiben – Blogparade Weiterbildung im Journalismus

Ich habe in mehr als 20 Jahren im Journalismus unglaublich viel erlebt. Siege und Niederlagen, mein Leben im afrikanischen Busch riskiert, wurde zu Hause von Politikern bedroht und im Büro von Kollegen gefeiert – aber ich habe auch auf langen Sitzungen die Sessel plattgesessen, live auf dem Sender die Worte verloren und ein Redaktionsleiter brüllte mich vor den Kollegen an: „Sind sie denn vom Affen gebissen“.

Journalismus ist die schönste Berufung

Journalismus ist die größte und schönste Berufung der Welt. Und er wird gebraucht: Für unsere Demokratie. Damit die Wirtschaft zum Gemeinwohl beiträgt. Damit wir und unsere Kinder in Frieden und Gesundheit leben und uns phantastische neue Dinge erdenken.

Wir müssen diesen wunderbaren Beruf aber weiter entwickeln. Und unsere Aufgaben. Deshalb rufe ich zur Blogparade „Weiterbildung im Journalismus“ auf. Beweglich bleiben – Blogparade Weiterbildung im Journalismus weiterlesen

webvideo: oneshot – for the whole picture

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